Liebe Ise Bosch,
gerade Ihre Email erhalten und deshalb spontan dazu: ich finde es klasse, dass nach der - eine so wichtige Lücke füllenden - Buchveröffentlichung, "Besser spenden" nunmehr auch im Netz zu finden ist. Qualifizierte Beratung und Know How Transfer sind gerade in diesem Bereich so unendlich wichtig. Schließlich ist doch immer wieder erstaunlich, dass in Deutschland viele Menschen, wenn sie Geld anlegen wollen, völlig selbstverständlich einen Vermögensberater aufsuchen und sich qualifiziert beraten lassen, aber nicht auf den Gedanken kommen, dies ebenfalls zu tun, wenn sie spenden oder stiften möchten. Da ist "Besser spenden" - ob nun als Buch oder als Internetseite - ein wertvoller Beitrag. Meinen Glückwunsch dazu!!
Herzlich aus Berlin
Susanne Anger
Liebe Ise,
fast hätte ich es vergessen: dein Buch habe ich gleich ganz durchgelesen. Es war auch für mich als kleine Spenderin so spannend und anregend. Und so gut aufgemacht, man könnte bestens daraus Trainingsseminare zum Spenden machen.
Wunderbar und danke,
Ellen Seßar-Karpp
Liebe Ise
Ich
bin so froh, dass dieses Thema auch mal in deutscher Sprache vorliegt und die deutschen Begriffe verwendet werden. Jetzt kann ich mich viel eher dazu überwinden, die Fragebögen und Formulare auszufüllen. Es ist umfassend und doch nicht ausschweifend
Gefallen haben mir auch immer die verschiedenen Spendenbeispiele und auch die Aufzählung S. 50, Deutschland ohne gemeinnützige Einrichtungen eindrücklich. Verblüfft war ich auch, dass es doch bestimmte Muster zu geben scheint.
Schlussendlich hat nur die Akzeptanz meiner Herkunft dazu geführt, dass ich heute grössere Summen spende und stifte (vgl. S. 27). Es hat Spass gemacht, sich da und dort wieder zu erkennen, da und dort Stimmungen/Dinge zu lesen, die man zwar gefühlt, gedacht, erahnt hat, sie aber nie auf Papier gesehen hat
Ich grüsse Dich herzlich aus der Schweiz,
Irene S.
Liebe Ise,
vielen Dank für das Exemplar von Besser Spenden, das ich gerne und mit Gewinn gelesen habe.
Ich hoffe sehr, dass das Buch eine große Verbreitung erfahren wird, denn es geht genau die Probleme an, die vermögende Menschen meiner Erfahrung nach von einem gemeinnützigen Engagement abhalten: Unsicherheit über die Vorgehensweise, mangelndes Vertrauen in gemeinnützige Organisationen und ein diffuses Gefühl der Überforderung angesichts der Vielzahl von Themen, Problemen und Projekten.
Tatsächlich ist es wohl die Unfähigkeit, sich darauf festzulegen, welches gesellschaftliche Problem ein Engagement verdient, die viele Menschen davon abhält, sich überhaupt zu engagieren. Daher finde ich Deine Anregungen und Hilfestellungen im Kapitel 3 besonders wichtig.
Eine Kritik kann ich mir jedoch nicht verkneifen: Aus meiner Sicht ist die Unterscheidung in traditionelle Wohltätigkeit (schlecht!!) und social change philanthropy (gut!!) nicht nur allgemein sehr zweifelhaft, sondern im Buch fast hinderlich. In der Praxis finde ich die Begriffe wenig hilfreich, weil sie nicht trennscharf, dafür aber ideologisch aufgeladen sind.
Die Verwendung der Begriffe im Buch führt zumindest in meiner Wahrnehmung dazu, dass viele Leser/innen sich eher abgeschreckt bzw. überfordert vorkommen werden, wenn man ihnen bedeutet, dass sie sich nur auf der zweitklassigen bzw. minderwertigen Ebene der charity bewegen, während die hohe Schule des Spendens/Stiftens der social change philanthropy vorbehalten bleibt.
Aus meiner Sicht wäre es hilfreicher, dem Leser einen neutralen und konkreten Anforderungskatalog für ein gutes Projekt und/oder eine gute Organisation an die Hand zu geben. Entsprechende Überlegungen und Vorlagen gibt es ja durchaus, etwa bei New Philanthropy Capital oder Venture Philanthropy Partners. Ich selbst verwende intern eine Check-Liste, die ich kürzlich in Die Stiftung veröffentlicht habe (siehe Anhang).
Jetzt ist die Kritik doch länger geworden als geplant dabei überwiegt sie bei weitem nicht meine Freude darüber, dass dir dieses Buch geglückt ist.
Ich werde es gerne bei jeder sich bietenden Gelegenheit weiterempfehlen.
Viele Grüße
K.Timmer - Panta Rhei